Kommunikation – Körpersprache
Hunde und Menschen sprechen oft eine völlig andere Sprache. Hunde kommunizieren visuell – über ihre Körpersprache. Auditiv – über Lautäußerung. Taktil – über Berührungen. Olfaktorisch – über die Geruchswelt.

Sinnesorgane...
Uns Menschen fällt die auditive Kommunikation meist am leichtesten – hören und sprechen können wir gut! Die taktile Kommunikation wird für uns schon schwieriger, wir sind keine Hunde und können nicht wirklich hundetypisch zärtlich am Hals unseres Hundes knabbern. Was die olfaktorische Kommunikation angeht, sind wir die reinsten Analphabeten: unser Geruchssinn ist im Vergleich zu dem eines Hundes geradezu mickrig.
Die visuelle Kommunikation über Körpersprache ist eine, die wir ständig vor Augen haben und wahrnehmen können. Das Beobachten und unvoreingenommene Interpretieren der Körpersprache ist ein wichtiger Punkt, um einen Hund zu verstehen.
Sie werden also ein wenig von der Sprache “hündisch” lernen, um Ihren Hund besser verstehen und lesen zu können. Dies hilft uns zusätzlich zu einem Verständnis, was wir Menschen – unbeabsichtigt – dem Hund mit unserer eigenen Körpersprache übermitteln.

Die leisen Töne in der Körpersprache. Mensch liebkost Hund. Allerdings in unglücklicher Körpersprache: Der Mensch ist frontal zum Hund ausgerichtet und der Blick geht direkt ins Gesicht. Die Hände halten den Kopf fest und schränken den Hund ein. Alles in allem kann dies für Hunde nicht nur unangenehm sein, sondern auch als Bedrohung wahrgenommen werden! Der Hund auf dem Bild reagiert sichtlich: er wendet den Kopf und den Blick ab, um in der für ihn unangenehmen und bedrohlichen Situation deeskalierende Signale zu geben.